Unser Camper

An dieser Stelle möchten wir euch unseren Camper vorstellen. Wir sind sehr stolz auf das Endergebnis und zeigen gerne, was wir gemacht haben und wie wir den kleinen Raum für unsere Bedürfnisse genutzt haben. Als erstes mussten wir uns natürlich darüber Gedanken machen, was für uns wichtig ist. Surfboards und Neoprenanzüge müssen platzsparend untergebracht sein, die Küche darf nicht zu klein sein, auf Oberschränke sollte verzichtet werden und gemütliche Sitzmöglichkeiten ohne ein Gefühl der Enge mussten auch ihren Platz haben. So entschieden wir uns für ein möglichst hohes Bett mit mehreren Funktionen und viel Stauraum, an den wir teilweise von innen und teilweise von außen drankommen. Wir fangen mal hinten an. Durch die Hecktüren kommen wir an unser Equipment für Aktivitäten, die draußen stattfinden. Ein langes Fach über die komplette Länge des Bettes bietet Platz für die beiden Boards (schraubt man die Finnen ab, passen dort auch vier Stück rein). Auch unsere Campingstühle, Tisch, Grill, ein aufblasbares Kanu inklusive Paddel und Luftpumpe, Neoprenanzüge sowie sämtliches Werkzeug und Ersatzteile finden hier in drei weiteren Fächern Platz.

Den mittleren Teil des Bettes kann man vom Wohnraum hochklappen. Darunter befindet sich unser „Kleiderschrank“. Im hochgeklapptem Zustand kann man den Lattenrost zudem als Lehne verwenden und durch die geöffneten Heckklappe den Ausblick unseres Standortes genießen. Eine große Schublade in den Innenraum bietet uns die Möglichkeit Lebensmittel kühl zu lagern.

Der vordere Teil des Bettes ist verstellbar und dient auch als Sitzbank. Mit zwei Handgriffen kann man es hochstellen, sodass wir eine komfortable Liegefläche von 140x200cm haben. Unter der Sitzbank befindet sich noch unsere Diesel-Standheizung, die uns auch bei kalten Temperaturen mollig warm hält.

Neben dem Bett befinden sich drei Klappen, die Stauraum für Hundefutter, Ladekabel, Bücher, Wäsche, etc. bieten. Auch unsere zwei 5kg Gasflaschen haben wir dort untergebracht.

Gegenüber der Sitzbank befindet sich dann das Herzstück des Busses: Die Elektrik! In einer zweigeteilten Truhe, die wiederum ebenfalls eine Sitzmöglichkeit ist, befinden sich zwei AGM-Batterien, Wechselrichter, Sicherungen und vor allem viele Kabel. Hier läuft alles zusammen, was mit Strom zu tun hat. Der hintere Teil der Truhe ist vor allem als Erweiterung der Sitzfläche gedacht, beherbergt aber auch etwas Stauraum. Neben der Truhe an der Wand ist unser Boardcomputer montiert. Er zeigt unsere Batteriespannungen, Füllstände des Frisch- und Abwassertankes und die aktuelle Solarladung an. Außerdem können wir dort unsere Wasserpumpe anstellen.

Zwischen Bett und Fahrersitz befindet sich unsere Küchenzeile. Neben einer großen Spüle, die durch ein Brett auch die Arbeitsfläche erweitert, haben wir noch einen Herd mit drei Kochfeldern und einen Kompressorkühlschrank. Der restliche Raum ist mit drei Schubladen, einem Schrank und einem Regal als Stauraum genutzt.

Über dem Cockpit sorgen zwei Schränke und ein offenes Fach für reichlich Platz. Durch eine leichte Strukturierung können wir hier den Platz gut ausnutzen.

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit und genießen jeden Tag in dem Bus. Für uns ist es das Zuhause geworden, das wir uns vorgestellt haben. Vielleicht haben wir ja auch dem einen oder anderen Selbstausbauer Anregungen für das eigene Projekt geben können. Da dies nur eine kleine Vorstellung unseres Gefährts ist und wir nicht allzu sehr ins Detail gehen wollen, beantworten wir gerne auch weitere Fragen zu unserem Ausbau über bunji.travel@gmx.de.