Es geht los!

Unser Projekt steht nun in den Startlöchern. Endlich! Nach langer Planungs- und Umsetzungszeit können wir stolz verkünden: Es geht los!

Doch was ist bis zum heutigen Zeitpunkt denn schon alles passiert? Die Achterbahnfahrt begann auf Sylt, wo aus einem lang gehegtem Traum mit der Zeit ein konkreter Wunsch und dann eine gemeinsame Planung wurde. Grob sah der Plan so aus: Transporter kaufen – selber zum Wohnmobil ausbauen – dahin fahren, wo es sonnig ist und man surfen kann. So weit so gut. Ein mobiles Zuhause war auch schnell gefunden, ein VW LT 28 sollte es sein. Ein Charaktergefährt, das uns noch das eine oder andere Mal die Hände auf den Kopf schlagen lassen soll. Die zweimonatige Probetour auf die Kanaren mit dem alten Ausbau zeigte uns aber, dass diese Art des Reisens genau das ist, was uns gefällt und dass wir auch mit Rückschlägen zurechtkommen.

Wir erkannten, was uns bei einem Selbstausbau wichtig ist und wo Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. Zurück auf Sylt blieb während der harten Saisonarbeit wenig Zeit für unseren Bus, doch irgendwie schafften wir es, ihn zu entkernen und zu unserem Karosseriemeister des Vertrauens nach Elmshorn zu bringen, um die eine oder andere Roststelle zu beheben. Derweil wurden die Abende in unserer Wohnung nach Feierabend immer länger, wir diskutierten, verwarfen und konstruierten bis wir endlich eine Grundaufteilung unseres zukünftigen Heims hatten. Ende Oktober kam unser LT dann wieder nach Hause und wir begannen mit den Vorbereitungen für den Ausbau. Bis zum Ende des Jahres wollten wir noch arbeiten, dann bei Mareikes Eltern in Elmshorn den Ausbau zu Ende bringen und so schnell wie möglich los. Freunde von uns verbrachten den Winter in Marokko und wir wollten zeitnah dazustoßen. Pustekuchen! Ein Grund für die Verzögerungen war die Erweiterung unserer Reisegruppe um einen Hund: Bunji

Nach wochenlangem Warten nahmen wir ihn mit elf Wochen direkt auf dem Weg nach Elmshorn mit und so begleitet er uns nun schon seit Januar bei unserem Projekt. Der andere Grund war schlichtweg unsere Naivität. Merke: einen Camper auszubauen dauert länger als man sich vorstellt! Aber wir können ja mit Rückschlägen umgehen. Der Winter ging, der Frühling kam und die Freunde kamen auf dem Weg von Marokko nach Hause bei uns vorbei und brachten viele Geschichten mit. Wir schluckten unseren Neid runter – nächsten Winter geht es auf jeden Fall für uns nach Nordafrika! Aufgrund der steigenden Temperaturen und des Altern des Hundes konnten wir aber mittlerweile zu zweit am Bus arbeiten und es ging gut voran. Mitte April starteten wir dann eine Abschiedstour auf Sylt, fuhren dann nach NRW bis wir Mitte Mai wieder im Norden landeten. Nun steht nur noch der TÜV auf unserer Agenda, dann kann es losgehen.

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